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.. auf der Homepage der tierärztlichen Praxis für Fische, dem unabhängigen Fischgesundheitsdienst. Wir bieten die tierärztliche Versorgung von Nutzfischbeständen, Zierfischen, Meerwasserfischen und Koi an. 

 

Die Praxis hat Ihren Standort in Nordrhein-Westfalen und einen Stützpunkt in Baden-Württemberg und auch in Hessen!

Tilapia - Nachwuchslaichfische

"Qualifizierter Dienst für die Gesundheit von Wassertieren"

Die Aquakultur-Richtlinie 2006/88/EG gibt im Anhang III Teil B Empfehlungen für die Überwachung und Kontrolle von Aquakulturbetrieben vor. Die Kontrolle durch die zuständige Behörde findet sich auf nationaler Rechtsebene im §9 der Fischseuchen-VO, die Gesundheitsüberwachung durch den „Qualifizierten Dienst“ im §7 der Fischseuchen-VO wieder und wird auch als Eigenkontrolle bezeichnet. Ein „Qualifizierter Dienst“ umfasst die Mitwirkung von Tierärzten und Spezialisten für Wassertiergesundheit, die für die Erkennung und Meldung von Krankheitsverdachtsfällen geschult sind.

Dieser Dienst muss somit nicht behördlich sein!

 

Praktisch gesehen, sind hiervon in Deutschland genehmigungspflichtige Aquakulturbetriebe betroffen, die empfängliche „Wassertiere“ für die tierseuchenrechtlich gemaßregelten Viruserkrankungen „Virale Hämorrhagische Septikämie“ (VHS), „Infektiöse Hämatopoetische Nekrose“ bzw. „Koi-Herpesvirus-Infektion“ (KHV-I) halten.

 

Die Häufigkeit der Gesundheitsüberwachung soll nach den Empfehlungen der Richtlinie risikoorientiert und in Abhängigkeit vom Gesundheitsstatus verlaufen. Verbindliche Vorgaben gibt es insbesondere für Kategorie I – Betriebe zur Aufrechterhaltung des Status „seuchenfrei“ sowie für Betriebe, die den „Seuchenfreiheitsstatus“ Kategorie I erhalten wollen. Diese Vorgaben finden sich in dem Durchführungsbeschluss (EU) 2015/1554 der KOMMISION wieder und gelten ab dem 01. April 2016.